DMAO 2016                             Veranstaltungen

 

7. Mai 2016

 

 

10-11:00 

 

 

Atelier Jani Pietsch 
Merseburger Str. 12
10823 Berlin-Schöneberg

 

Vortrag mit Denise Citroen

 

Denise Citroen berichtet, wie sich das von ihr initiierte Projekt OPEN JEWISH HOMES in den Niederlanden entwickelte.

 

 

11:30-12:00

 

 

Haberlandstraße 8 
Albert Einstein Gedenkstele 
10779 Berlin-Schöneberg

 

Petra Michalski erzählt von Albert Einstein, der eng mit ihrem Onkel Prof. Dr. János Plesch befreundet war.

 

 

12-13:00

 

 

Nollendorfplatz 5, am Goya
10777 Berlin-Schöneberg

 

Lesung mit Ecki Hoffmann

 

Der Schauspieler Ecki Hoffmann rezitiert Texte der jüdischen Schriftsteller Ernst Weiß, Erich Mühsam und Ernst Toller, die in Schöneberg gelebt oder gewirkt haben.

 

 

11-13:00

 

 

Rosenheimer Straße 40, II. Stock

10781 Berlin-Schöneberg

 

Ausstellung von Dokumenten
über die Verfolgung der Familie Katzenellenbogen. Von Anke Hassel und Hugh Williamson


Dokumente der Verfolgung der Familie Katzenellenbogen, die seit 1933 in dieser Wohnung lebte und in der Goltzstraße 37 einen Haushaltswarenladen betrieb. Im Frühjahr 1939 gelang ihnen die Flucht nach Argentinien.

 

 

11–13:00 

 

 

Rosenheimer Straße 40, IV. Stock 10781 Berlin-Schöneberg

 

Legalisierter Raub 

 

Mit einer Installation aus Dokumenten staatlicher Archive erinnerten Marie Rolshoven und Jani Pietsch an die Verfolgung, Entrechtung und Enteignung von neun Mietern dieser Wohnung, bevor die Nazis sie von hier deportierten und ermordeten, unter ihnen ein Kind und ein Neugeborenes.

 

 

11-13:00

 

 

Rosenheimer Straße 3 
10781 Berlin-Schöneberg

 

Installation zum Prozess der Spurensuche einer Hausgemeinschaft

 

Wir wissen noch nicht viel, sind aber gemeinsam auf der Suche nach unseren ehemaligen Nachbarn.

Im Gedenken möchten wir ihnen wieder einen Raum in unserer Mitte zurückgeben.

 

 

14–15:00

 

 

Alte Dorfkirche  Zehlendorf  

14169 Berlin-Zehlendorf

 

Lesung, Zeitzeugengespräch mit Roland Brinker und Petra und Franz  Michalski

 

Roland Brinker, technischer Mitarbeiter der Autorin Irène Alenfeld, liest aus Warum seid ihr nicht ausgewandert?.

Im Anschluss gibt es eine Gesprächsrunde mit den Zeitzeugen Petra und Franz Michalski.

Die Paulus-Kirchengemeinde ist eng mit dem Schicksal der Familie Alenfeld assoziiert. Der damalige Pfarrer der Paulusgemeinde Otto A. Dilschneider, Mitglied der Bekennenden Kirche, hat die Familie Alenfeld moralisch und praktisch unterstützt.

 

Moderation: Dr. Wolfgang Heuer

 

 

15-18:00

 

Keller und Hof Starnberger Str. 2 10781 Berlin-Schöneberg

 

Kellerlesung und Filmvorführung mit Rahel R. Mann

 

Das jüdische Mädchen Renate Wolf (heute Rahel R. Mann) wurde im Keller des Hauses versteckt. Gezeigt wird der biographische Interviewfilm Das Große war immer das Leben zu retten.

Gerahmt wurde die Veranstaltung durch ein Gespräch mit Rahel R. Mann, den Autoren des Films und durch die Musiker von IG Blech.

 

8. Mai 2016

 

12-13:00

 

 

Thomasiusstraße 11
10557 Berlin-Tiergarten

 

Spaziergang mit Astrid Vehstedt

 

Die Schriftstellerin und Filmemacherin Astrid Vehstedt gehört zur Stolpersteininitiative Thomasiusstraße. 2015 hat sie gemeinsam mit Shimon Lev, dem Nachkommen des einzigen überlebenden Kindes aus der Thomasiusstraße 11 anhand von über 60 Familienbriefen einen Film realisiert. In einem Rundgang erzählt sie die Lebensgeschichten deportierter Juden, für die in der Thomasiusstraße von Gunther Demnig Stolpersteine verlegt wurden.

 

 

14-15:30 

 

Rotes Rathaus, 10178 Berlin-Mitte

 

Stadtgang zu historischen Plätzen der Kindertransporte 1938/ 39 mit

Lisa Sophie Bechner, Leiterin der Kindertransportorganisation Deutschland e.V.

 

 

13-15:00

 

Apostel-Paulus-Straße 26 
10825 Berlin-Schöneberg

 

Führungen zu den Gedenktafeln außen und innen im Hausflur mit den Hausbewohnern

 

Die Hausbewohner berichten, wie sie auf die Idee einer Gedenktafel für die früheren jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner gekommen sind und wie sich der Kontakt mit den Überlebenden und Nachkommen im Laufe der letzten Jahre gestaltet hat.

 

 

13:30-14:30  

 

 

Gedenkstätte Stille Helden Berlin Rosenthaler Str. 39
13127 Berlin-Mitte

 

Zeitzeugengespräch mit Petra und Franz Michalski

 

Petra und Franz Michalski berichten die dramatische Fluchtgeschichte der Familie Michalski, die vom NS-Regime als jüdisch verfolgt wurde.

 

Moderation: Martina Voigt (GDW)

  

 

15–16:00

 

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Rosenthaler Str. 39, 13127 Berlin-Mitte

 

Lesung mit Max Paier

 

Max Paier (GDW) liest aus Briefen und Gedichten, die Mitarbeiter der Blindenwerkstatt in den Jahren 1942 bis 1946 geschrieben haben.

 

Moderation: Martina Voigt (GDW)

 

 

15-17:00

 

Rosenheimer Straße 40, II. Stock

10781 Berlin-Schöneberg

 

Ausstellung von Dokumenten über die Verfolgung der Familie Katzenellenbogen. Von Anke Hassel und Hugh Williamson


Dokumente über das Leben der Familie Katzenellenbogen, die seit 1933 in dieser Wohnung lebte und in der Goltzstraße 37 einen Haushaltswarenladen betrieb. Im Frühjahr 1939 gelang ihnen die Flucht nach Argentinien.

 

 

15-17:00

 

Rosenheimer Straße 40, IV. Stock

10781 Berlin-Schöneberg

 

Legalisierter Raub 

 

Mit einer Installation aus Dokumenten staatlicher Archive erinnerten Marie Rolshoven und Jani Pietsch an die Verfolgung, Entrechtung und Enteignung von neun Mietern dieser Wohnung, bevor die Nazis sie von hier deportierten und ermordeten, unter ihnen ein Kind und ein Neugeborenes.

 

 

15-17:00

 

Rosenheimer Straße 3
10781 Berlin-Schöneberg

 

Installation zum Prozess einer Spurensuche der Hausgemeinschaft Rosenheimer 3

 

Wir wissen noch nicht viel, sind aber gemeinsam auf der Suche nach unseren ehemaligen Nachbarn.

Im Gedenken möchten wir ihnen wieder einen Raum in unserer Mitte zurückgeben.

 

 

18:00

 

Atelier Merseburger Str. 12
10823 Berlin-Schöneberg

 

 

Außer Reichweite und doch so nah – eine zeichnerische Spurensuche an Orten des Erinnerns

 

Hommage an Charlotte Salomon

von Doris Hinzen-Röhrig