Wie kann ich mitmachen?

 

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf oder kommen Sie einfach direkt zu einem unserer Vorbereitungstreffen für

DENK MAL AM ORT 2017.

 

Wie kann ich herausfinden, ob in meinem Haus oder in meiner Wohnung jemand wohnte, der oder die in der NS-Zeit verfolgt wurde?

 

Schreiben Sie uns bitte, wenn Sie eine Frage haben.
Die Historikerin Jani Pietsch unterstützt Sie gerne bei Ihrer Recherche. 

E-Mail: jani.pietsch@gmail.com

 

 

• Ältere HausbewohnerInnen kennen häufig die Geschichte des Wohnhauses oder der Nachbarhäuser. Es lohnt sich, ihnen zuzuhören.


• In der Berliner Stadtbibliothek sind die Adressbücher der Stadt Berlin auf Mikrokarten archiviert. Die Adressen sind alphabetisch nach Straßen, Bewohnern und Firmen geordnet. Die Mikrokarten sind öffentlich und ohne Anmeldung einsehbar.

Das Gedenkbuch Berlins der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus befindet sich ebenfalls in der Berliner Stadtbibliothek, ebenso wie die Jüdischen Adressbücher für Berlin von 1929/30 und 1931/32.

Berliner Stadtbibliothek, Breite Straße 30-36 , 10178 Berlin-Mitte
mo-fr 10:00 -19:00
sa 10:00 - 14:00
fon 030.3090226401

ÖPNV: U8 / Station Jannowitzbrücke, U2 / Station Spittelmarkt

 

• Im Bundesarchiv Berlin sind die sog. Ergänzungskarten für Angaben über Abstammung und Vorbildung zur Volkszählung von 1939 archiviert. Alle Berliner waren am 17. Mai 1939 aufgefordert anzugeben, ob ihre vier Grosseltern jüdisch oder nichtjüdisch waren und mit welchen Personen sie im Haushalt zusammenlebten. 
Nach vorheriger Anmeldung sind die digitalisierten Daten öffentlich zugänglich.

Bundesarchiv Berlin, Finckensteinallee 69, 12205 Berlin-Lichterfelde
mo-do 8-19:00
fr 8-16:00
fon: 030.187770-0
email: berlin@bundesarchiv.de
ÖPNV: S25 / Station Lichterfelde-Ost + Bus X11 in Richtung Krumme Lanke, Haltestelle Bundesarchiv

 

• In der  Entschädigungsbehörde des Landes Berlin werden die Anträge auf Entschädigung verwahrt, die nach 1945 von Überlebenden oder Nachkommen von Überlebenden auf Entschädigung für einen erlittenen Schaden an Leben, Gesundheit oder Beruf gestellt wurden.
Ein schriftlicher Antrag auf Einsicht muss gestellt werden, und zwar mit Namen und Geburtsdaten der Personen, nach denen gesucht wird. Anschließend wird ein Termin vergeben.

 

     Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO)
     Abt. I Entschädigungsbehörde - Opfer des Nationalsozialismus
     Fehrbelliner Platz 1, 10707 Berlin-Wilmersdorf
    fon: 030.90125330
    email: entschaedigung@labo.berlin.de
  ÖPNV: U7 + U3 / Station Fehrbelliner Platz

 

• Im Brandenburgischen Landeshauptarchiv sind die Akten der Oberfinanzdirektion Berlin-Brandenburg archiviert. Diese Akten geben darüber Auskunft, wie das Deutsche Reich sich das gesamte Vermögen der Ausgebürgerten, Geflüchteten, Deportierten und Ermordeten aneignete. Wie bei der Entschädigungsbehörde ist ein schriftliche Anfrage mit Begründung sowie Namen und Geburtsdaten der Personen, zu denen recherchiert wird, nötig.


Brandenburgisches Landeshauptarchiv

Am Mühlenberg
3
14476 Potsdam/Ortsteil Golm
mo, di, mi  8-16:00
do  10-18:00
fr  8-14:00

fon: 0331.56740

email: poststelle@blha.brandenburg.de

ÖPNV: RE 1 bis Potsdam-Hbf, RB 21 oder RB 18112 bis Golm

 

 

Im Landesarchiv Berlin werden u.a. Prozessunterlagen, Personenstandsverzeichnisse und historisches Foto- und Filmmaterial verwahrt. Auch hier ist vor dem Besuch ein schriftlicher Antrag zu stellen.

Landesarchiv Berlin

Eichborndamm 115-171 

13403 Berlin-Reinickendorf
mo-fr  10-17:00

fon: 030.90264-153
+49 – 30 – 90264 – 153030
email: benutzerservice@landesarchiv.berlin.de
ÖPNV: S 25 / Station Eichborndamm + Bus 221 / Haltestelle: Landesarchiv