Stimmen zu DMAO 2019

 

There are no words for the feelings you gave us.
Astrid Hooyberg, Amsterdam/Niederlande, Besucherin

 

Geschichte erfahrbar zu machen und mit Lebensgeschichten und konkreten Orten zu verbinden ist für mich die beste Form der Aufarbeitung der Geschichte und die Garantie dafür, dass die Menschen nicht vergessen werden. Bitte lassen Sie in Ihrem Engagement nicht nach. Danke schon vorab dafür. Besonders berührt hat mich Ihre Unterstützung von Frau Samter und ihrer Familie. Das ist gelebte Solidarität.

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Besucherin

 

Wie kann man die passenden Worte finden, wenn man dir einen Teil deiner Familiengeschichte zurückgibt? Nur Dank für euer „Denk Mal Am Ort“, das für mich ab jetzt ein wichtiger Teil meines Lebens geworden ist. Ihr schenkt den Menschen ihre Würde zurück. Ich gehöre ab jetzt zu euch, ich möchte noch eine Stimme sein, die sich im Namen der Menschlichkeit erhebt!! Ich bekam nur Güte, Respekt und Arme, die mich hielten, das vergisst keiner. Herzlichen Dank für eure Menschenliebe, die Welt braucht Stimmen, die die Gerechtigkeit unterstützen!!
Claudia Samter, Mar del Plata/Argentinien, Tochter von Überlebenden

 

DENK MAL AM ORT is an act of community remembrance. Families come to life again in the homes that they were forced to leave. Nothing could be more familiar, comforting or ordinary than a kitchen. And to sit in a kitchen that was a Jewish family kitchen, where a family that cooked and ate together was removed to be murdered or deported, enables one to feel the horror of what happened as if for the first time. The generosity of the Berliners who participate in DMAO, opening their homes to the public, researching the lives of Jews who were deported or emigrated, is a healing experience for the Jewish descendants who take part, as the past and present come together for a weekend.
Jo Glanville, London/England, Tochter einer Überlebenden

 

Eine sehr lobenswerte Initiative, die unterstützt gehört und zum Nachahmen anregt. 
Ronald Dofing, Luxemburgischer Botschafter, Besucher

 

I was touched beyond words to be able to participate. It was awesome, to use a trite word, but, nonetheless, the expression fits! The Germans I met were most impressive in their humanity, and the participants had compelling stories and were earnest in their feelings and presentations. What a unique and special occasion  to witness and participate in a homegrown, authentic program, developed by real humans, not politicians or diplomats.

I do believe I will return to Germany, which I have never said before. Something is calling me back.

 Karen Levi, Rockville, Maryland/USA, Tochter einer Überlebenden

 

Such a brilliant and moving initiative. To remember the horrors (never forget!) in place. It gives powerful impressions to be in the space, imagining the fear, the deportations and to remember the people by name, who were so brutalized. Thank you!
Judith Jaeger, Wilmington, Delaware/USA, Besucherin

 


Meine Frau und ich waren das erste Mal dabei.
Wir waren sehr berührt.

Helmut Kleinschmidt und Eva Krawietz, Frankfurt am Main, Besucher


In der Mommsenstrasse 6 waren an beiden Tagen viele Besucher. Man konnte spüren, dass sie das Schicksal der Familien Fiegel und Isaacsohn sehr bewegt hat, besonders die Schilderungen von Naomi und Paul Fiegel, die aus Australien angereist waren, um an ihre Familie zu erinnern. - Denk mal am Ort ist eine persönliche Form der Erinnerungskultur, die das zivilgesellschaftliche Engagement pflegt. Wir würden uns wünschen, dass diese Initiative ansteckend wirkt. Es wäre großartig, wenn weitere Menschen die Geschichte ihrer Wohnstätte und damit ihrer früheren Nachbarn entdecken, und im Rahmen von DMAO über sie berichten, nicht nur in Berlin.
Claudia Saam und Dr. Wolf-Rüdiger Baumann, Berlin, Teilnehmende

 

From January to May this year, our world changed and we learnt a lot about our family and Berlin citizens’ lives during the Nazi period.  My brother and I travelled from Sydney, Australia to Berlin to participate in the event and share our family’s experiences. We brought our father’s diary with us for the exhibition.  Without DMAO, it would have remained unread, sitting on a bookshelf in Sydney.  Its significance never understood.  DMAO provided an  extraordinary experience.

 DMAO makes a great contribution at a community level and a personal level.  For me personally, I have learnt so much about my family (...) DMAO and the generosity of Wolf and Claudia have given me a deep understanding of my family’s heritage and their life experiences. I will bring my family to Berlin in the future so they can learn about their history and continue  to share this history with their generation - now and into the future.
Naomi Fiegel, Sydney/Australien, Tochter und Enkelin Überlebender

 

Das Engagement unserer Nachbarn hat unschätzbaren Wert nicht nur für das gelebte Erinnern, sondern auch für die heutige Hausgemeinschaft: Es bringt nicht nur Interessenten von außen, sondern auch die Nachbarn im eigenen Haus ins Gespräch und lässt sie näher zusammenrücken. Die Atmosphäre in unserem Haus verändert sich, das Gefühl von Miteinander wächst. Auch dafür gilt Ihnen von Herzen Dank.
Beatrix Althen-Schnippenkoetter, Berlin, Besucherin

 

Tief beeindruckt von den Vorträgen und Gesprächen über alle Grenzen hinaus.
Carole Maykels, Niederlande, Besucherin

 

..... denk mal, wie alt das Haus ist... denk mal, wer damals hier gewohnt hat, im Vorder-, im Gartenhaus..... denk mal, wer die Treppen hinaufstieg, wer am Springbrunnen saß, wer sich geliebt, wer sich  gehasst, wer mit wem gegessen, getrunken hat, wer seine Sorgen einem Nachbarn anvertraut, wer seinen Weggang geplant und verheimlicht hat, wer ängstlich,  wer unbeschwert war...... denk mal an die  durch ein Mietshaus entstandene Gemeinschaft... bis die Menschen plötzlich in unseren Köpfen sind... beim Treppensteigen, Türöffnen, Gang über den Hof... denk mal am Ort ... eine ganz besondere Art des An-Denkens .....
Mo Zenke, Berlin, Besucherin

 

Toleranz allein ist nicht genug; ein Mensch sollte mehr als nur toleriert werden. Es geht um Würde. Das ist etwas, worüber die Gesellschaft nachdenken sollte. Als ich diese Familiengeschichten am ursprünglichen Ort hörte,  dort, wo sie tatsächlich geschehen sind, wurde mir bewusst, dass wir selbst Zeitgenossen sind. Und somit die Verantwortung für unsere  eigene Geschichte tragen, nicht nur heute, sondern auch die Geschichte von morgen gestalten können.  

Susana Fernández Molina, Bloggerin und Gründerin von Citycise, München, Besucherin

 

Tief beeindruckt!
Sophia Schlette, Berlin, Besucherin

 

Vielen lieben Dank. Was Sie hier auf die Beine stellen – seit Jahren – ist soooo wichtig!!!

Reinhardt Schultz, Berlin, Besucher