DENK MAL AM ORT 2017

 

 Sonnabend, 6. Mai 2017

 

1 Strandbad Wannsee, Wannseebadweg 25, 14129 Berlin-Nikolassee
11 - 13 Uhr
An Hermann Clajus, Sozialdemokrat und ehemaliger Direktor des Strandbads Wannsee, und an die jüdischen Familien Sobernheim und Solmssen auf Schwanenwerder erinnert Heike Stange mit einer Veranstaltung des Kulturamts Steglitz-Zehlendorf
Treffpunkt: 11 Uhr am Strandbad Wannsee
S1, S7 / Station: Berlin-Nikolassee

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2  Haberlandstraße 8, Albert Einstein Gedenkstele, 10779 Berlin-Schöneberg
11 Uhr
Petra Michalski spricht über Albert Einstein, der mit ihrem Onkel Prof. Dr. János Plesch eng befreundet war.
U7 / Station: Bayerischer Platz
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3  Rosenheimer Straße 3, 10781 Berlin-Schöneberg
13 - 15 Uhr
Installation zum Prozess der Spurensuche einer Hausgemeinschaft.
U7 / Station: Eisenacher Straße
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4  Rosenheimer Straße 40, II. Stock, 10781 Berlin-Schöneberg
13 - 15 Uhr
Anke Hassel und Hugh Williamson öffnen ihre Wohnung  und erinnern mit Dokumenten an Familie Katzenellenbogen, die seit 1933 in dieser Wohnung lebte und in der Goltzstraße 37 einen Haushaltswarenladen betrieb.
U7 / Station: Eisenacher Straße
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5  Rosenheimer Straße 40, IV. Stock, 10781 Berlin-Schöneberg
13 - 15 Uhr
Marie Rolshoven öffnet ihre Wohnung  und zeigt eine Installation aus Dokumenten staatlicher Archive. Legalisierter Raub dokumentiert die Verfolgung, Enteignung und Deportation von neun Mietern dieser Wohnung, unter ihnen ein kleines Kind  und ein Neugeborenes.
U7 / Station: Eisenacher Straße
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6  Wielandstraße 15, 10629 Berlin
13 - 15 Uhr
Anlässlich des 100. Geburtstags von Charlotte Salomon steht der Wohnort der Familie Salomon im Mittelpunkt künstlerischer Auseinandersetzung. Doris Hinzen-Röhrig erinnert mit einem stillen Gedenken gleichzeitig an das Schicksal der einst im selben Haus lebenden Familie Driller.
Bus 101 / Haltestelle: Mommsenstraße
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7  Güntzelstraße 3, 10717 Berlin-Wilmersdorf

13:30 - 14:30 Uhr
Mit einer Berliner Reportage von Egon Erwin Kisch und einem fiktiven Text aus seinem französischen Exil erinnern Andrea Schultz und Günther Schmidt an den Rasenden Reporter.
U9 / Station: Güntzelstraße

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8  Insel Reiswerder im Tegeler See

14 - 16 Uhr
Eine Spurensuche in Erinnerung an die erst 18jährige Gerda Lesser an Erna und Gerhard Fleck sowie Charlotte Fleck, deportiert im August 1944 von der Insel Reiswerder. Christiane Carstens, Mitglied von Reiswerder, hat sich gemeinsam mit vielen Unterstützern auf historische Spurensuche begeben. Heute stellt sie erstmals ihre Rechercheergebnisse in Form eines Audiobeitrags und kleiner Lesung vor. 
Treffpunkt 14  und 15 Uhr Fähranleger Reiswerder/Baumwerder am DLRG-Haus auf der Festlandseite. Von U7 / Station Haselhorst per Bus 133 bis Haltestelle "Weg nach Reiswerder". 1 Minute Fußweg durch den Wald in Richtung See zum DLRG-Haus. Fährticket 2 Euro.

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9  Starnberger Straße 2, 10781 Berlin-Schöneberg

15 Uhr
Das jüdische Mädchen Renate Wolf (heute Rahel R. Mann) wurde im Keller des Hauses vor der Gestapo versteckt. Rahel R. Mann liest an diesem Ort ihre eigene Geschichte aus Uns kriegt ihr nicht: Als Kinder verfolgt - jüdische Überlebende erzählen von Tina Hüttel und Alexander Meschnig.
Die IG Blech musiziert.
Bus M46 / Haltestelle: Hohenstaufenstraße
U7 / Station: Eisenacher Straße
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10  Galerie Fantom, Hektorstraße 9-10, 10711 Berlin-Charlottenburg
15 - 16 Uhr
Ernestina Gallardo (geb. 1912) wohnte bis zu ihrem Tod 1982 in der benachbarten Margraf-Albrecht-Straße 8. In ihrer Wohnung hat sie in der NS-Zeit verfolgte Menschen versteckt und unterstützt. Vom Berliner Senat wurde sie 1962 als "Unbesungene Heldin" geehrt. AbiturientInnen aus Lübbenau/Spreewald recherchierten mit ihrer Lehrerin Antje Pohler ihre Geschichte und lesen aus der Entschädigungsakte von Ernestina Gallardo.
U7 / Station: Adenauerplatz
Bus M19, M29 / Haltestelle: Kaiser-Friedrich-Straße
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11  Belziger Straße 37-39, 10823 Berlin-Schöneberg

16 Uhr
Mit der Hymne an die Namen erinnert die Mezzosopranistin Kim Seligsohn an jene 23 Menschen, die aus diesem Haus deportiert wurden. Douglas Nygren liest aus Into the Darkness, into the Light von Tony Musgrave.
Bus M48 / Haltstelle: Kaiser-Wilhelm-Platz
U7 / Station: Eisenacher Straße
S1 / Station: Julius-Leber-Brücke

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12  Galerie Fantom, Hektorstraße 9-10, 10711 Berlin-Charlottenburg

16 - 18 Uhr
Die Künstler Oscar Castillo, Eva Kreutzberger und Ludwig Norz nutzen die Galerie Fantom für eine Erinnerung an sieben Frauen und ein Kind, die aus diesem Haus deportiert wurden.
U7 / Station: Adenauerplatz
Bus M19, M29 / Haltestelle: Kaiser-Friedrich-Straße
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13  Atelier Merseburger Straße 12, 10823 Berlin-Schöneberg

17 - 18:30 Uhr
Workshop mit Denise Citroen, Initiatorin von Open Jewish Homes, Amsterdam: A short guide to conducting research interviews: How to collect stories from fragile memories of elderly (80+) citizens
(bitte anmelden unter jani.pietsch@gmail.com
U7 / Station: Eisenacher Straße
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14  Löcknitz-Grundschule, Löcknitzeria, Eingang Münchener Straße 34- 38, 10779 Berlin-Schöneberg

18 Uhr
In der Münchener Straße 18a liegt für Gertrud Kolmar ein Stolperstein. Mit der Aufführung Nach Osten send' ich mein Gesicht wird mit Briefen und Gedichten von Gertrud Kolmar an sie erinnert. Gelesen und zusammengestellt von der Schauspielerin Lisa Schell. Musikalische Begleitung am Cello: Edelgard Reifner.
U7 / Station: Bayerischer Platz

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Sonntag, 7. Mai 2017

 

 

1 Strandbad Wannsee, Wannseebadweg 25, 14129 Berlin-Nikolassee

11 - 13 Uhr
An Hermann Clajus, Sozialdemokrat und ehemaliger Direktor des Strandbads Wannsee, und an die jüdischen Familien Sobernheim und Solmssen auf Schwanenwerder erinnert Heike Stange mit einer Veranstaltung des Kulturamts Steglitz-Zehlendorf.
Treffpunkt: 11 Uhr Strandbad Wannsee
S1, S7 / Station: Berlin-Nikolassee

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2  Rosenheimer Straße 40, II. Stock, 10781 Berlin-Schöneberg
11 - 13 Uhr
Anke Hassel und Hugh Williamson öffnen ihre Wohnung und erinnern mit Dokumenten an Familie Katzenellenbogen, die seit 1933 in dieser Wohnung lebte und in der Goltzstraße 37 einen Haushaltswarenladen betrieb.
U7 / Station: Eisenacher Straße
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3  Rosenheimer Straße 3, 10781 Berlin
11 - 13 Uhr
Installation zum Prozess einer Spurensuche der Hausgemeinschaft.
U7 / Station: Eisenacher Straße
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4  Technische Universität Berlin (TUB), Hauptgebäude, in der Galerie am Lichthof im 2. OG, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin-Charlottenburg   (Bitte benutzen Sie den Haupteingang)

11 - 13 Uhr
An Dr. Dimitri R. Stein, dem die TH Berlin wegen seiner jüdischen Wurzeln die Promotion verweigerte, und an seinen Vater Roman Stein erinnern Jani Pietsch und Marie Rolshoven mit Foto-, Film- und Tondokumenten. Dr. Dimitri R. Stein lebt heute in New York.
U2 / Station: Ernst-Reuter-Platz

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5  Apostel-Paulus-Straße 26, 10823 Berlin-Schöneberg
13 - 15 Uhr
HausbewohnerInnen berichten vor dem Haus und im Hausflur, wie sie auf die Idee für zwei Gedenktafeln für die früheren jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner gekommen sind und wie sich der Kontakt mit den Überlebenden und Nachkommen im Laufe der letzten Jahre intensiviert hat.
Marion Fabian bringt ein elektroakustisches Requiem zu Gehör.
U7 / Station: Eisenacher Straße
Bus M46 / Haltestelle: Grunewaldstraße
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6  Gedenkstätte Stille Helden Berlin, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin-Mitte
14 - 15 Uhr
Franz und Petra Michalski berichten von der dramatischen Fluchtgeschichte der Lilli Michalski und ihrer Söhne Franz und Peter, die vom NS-Regime als jüdisch verfolgt wurden.
Moderation: Barbara Schieb

S5, S7, S75 / Station: Hackescher Markt
Tram M1, M4, M5, M6 / Haltestelle: Hackescher Markt
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7  Buchladen Bayerischer Platz, Grunewaldstraße 59, 10825 Berlin
15 Uhr
Lea Waks hat das Ghetto Lodz überlebt. Den Bayerischen Platz hat sie später als ihr Wohnzimmer bezeichnet. Christiane Fritsch-Weith erinnert viele Begegnungen mit Lea Waks in ihrem Buchladen. Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth lesen an diesem Ort aus ihrem im März 2017 erschienenen Buch Als die Juden nach Deutschland flohen. Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte.
U7 / Station: Bayerischer Platz
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8
 Güntzelstraße 3, 10717 Berlin-Wilmersdorf
16 - 17 Uhr
Mit einer Berliner Reportage von Egon Erwin Kisch und einem fiktiven Text aus seinem französischen Exil erinnern Andrea Schultz und Günter Schmidt an den Rasenden Reporter.

U9 / Station: Güntzelstraße
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9
 Wartburgstraße 4, 10823 Berlin-Schöneberg

16 - 18 Uhr
Eine Gedenktafel an diesem Haus erinnert an den Kommunisten Robert "Robby" Uhrig, der trotz einer Zuchthausstrafe sich weiter gegen die Nazis engagierte. Vergessen ist seine Ehefrau Charlotte, ehemals Sekretärin der SPD-Reichstagsfraktion, die nach ihrem Freispruch in das KZ Ravensbrück deportiert wurde. Gerhard Moses Heß und Jani Pietsch wollen an Robert und Charlotte Uhrig erinnern: mit Briefen, Dokumenten und Liedern.
U7 / Station: Eisenacher Straße

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10
 Atelier Merseburger Straße 12 10823 Berlin-Schöneberg

18 Uhr
Aussichtslos - Hommage an Charlotte Salomon zu ihrem 100. Geburtstag von Doris Hinzen-Röhrig (Ausstellungseröffnung).
Mit ihrer Hymne an die Namen erinnert Kim Seligsohn an jene 107 Menschen, an die wir an diesen beiden Tagen denken.
U7 / Station: Eisenacher Straße
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