DMAO 2019         4. und 5. Mai

 

 Herzliche Einladung

 

zum 

 

2. Vorbereitungstreffen von DMAO 2019

 

Sonnabend, 26. Januar 2019  |  16:00

im Atelier Bergmann
Merseburger Straße 12 | 10823 Berlin-Schöneberg

Eingang Parterre Ecke Merseburger/Wartburgstraße                                     

(c) Claudia Samter

Ein Bild noch aus guten Tagen. Max und Else Simon geb. Stargardt (links), mit ihrer Tochter Helga und dem Schwiegersohn Hugo Kaufmann (rechts). In der Mitte steht Elses Schwester Frida mit ihrem Mann Willi Kastan. 
Hugo Kaufmann gelang noch im März 1941 die Flucht in die USA. Max Simon flüchtete am 15. Oktober 1941 in den Tod. Else Simon und ihre Tochter Helga wurden zusammen mit Helgas vierjähriger Tochter Yvonne Luise am 3. Februar 1943 aus der Rosenheimer Straße 40 nach Auschwitz deportiert. 

Claudia Samter lebt in Buenos Aires. Sie hat DENK MAL AM ORT im vergangenen Sommer gefunden, nachdem sie einen Artikel von Susana Fernández Molina über DMAO in der spanischen Zeitung El País las. Es brauchte noch einige Wochen und Mails, bis Claudia und wir uns bewusst wurden, dass es drei Mitglieder ihrer Familie waren, die in die Rosenheimer Straße 40 zwangseinquartiert und von dort nach Auschwitz deportiert wurden: Else Simon (Claudias Großtante), Helga Kaufmann (Claudias Tante) und Yvonne Luise (Claudias Cousine). Seit 2016 erinnert Marie Rolshoven an sie in ihrer Wohnung, mit Dokumenten aus Berliner Archiven, es schien kein einziges Bild mehr zu geben. Bis jetzt. Bis Claudia Samter uns fand und ihr Fotoalbum öffnete. Danke, Claudia, für dein Vertrauen.
Danke, Susana Fernández Molina, ohne deinen Artikel und ohne dein Projekt Citycise  würde es diese Begegnung nicht geben.

Claudias Mutter, Ursula Samter geb. Kastan, war ein junges Mädchen, als sie 1938 mit ihrer Pfadfindergruppe nach Argentinien entkam. 
Claudia Samters Wunsch ist es, im kommenden Mai nach Berlin zu reisen und in der Wohnung in der Rosenheimer Straße an die verlorenen Mitglieder ihrer Familie zu erinnern und die abenteuerliche Fluchtgeschichte ihrer Mutter zu berichten. Wir hoffen und wünschen so sehr, dass wir das schaffen. 

Die Schwestern Frida Kastan und Else Simon mit ihren Töchtern Ursula Kastan und
Helga Kaufmann in Berlin

(c) Claudia Samter

 


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